Katzen-Erziehung: Das sollten Sie beachten

Katzen-Erziehung-Das-sollten-Sie-beachten

Das Verhalten der eigenen Katze wird von mehreren Faktoren bestimmt. So sind neben den Erbanlagen des Tieres, die schon früh den Charakter des Haustieres erahnen lassen, auch äußerliche Faktoren und Einflüsse entscheidend. Will man seine Katze erziehen, muss man hierfür früh anfangen, denn je früher der Besitzer anfängt, desto besser lernt die Katze oder der Kater. Bei älteren Tieren ist die Erziehung oft schwieriger. Viele Besitzer schrecken vor einer Erziehung der jungen Katze zurück. In den ersten Monaten wird das Kitten hauptsächlich verwöhnt und ein Training steht meist im Hintergrund. Diese ersten Monate sind jedoch für eine Katzenausbildung essentiell. So kann schon früh vermieden werden, dass Katzen Möbelstücke in der Wohnung zerstören, auf den Esstisch klettern und Tapeten sowie Gardinen zerstören.

Eine frühzeitige Erziehung ist von Vorteil

Bei der Katzenkinderstube muss man jedoch auf vieles achten. So ist Gewalt völlig unangebracht, da solche Erziehungsmethode nur dazu führen, dass ihre Katze sich im Laufe der Zeit von ihnen emotional lösen wird. Sollte das Tier etwas machen, was es nicht soll, muss es umgehend bestraft werden. Eine verzögerte Bestrafung führt dazu, dass das Tier das Ereignis nicht mehr mit der Bestrafung verbindet. Die Strafe wird dann als ungerecht empfunden. Eine Bestrafung sollte hauptsächlich durch die eigene Stimmung erfolgen. Die Katze erkennt den Tonfall und kann ihn von dem üblichen angenehmen Ton unterscheiden. Auch sollten hier immer die gleichen Worte benutzt werden, die die Katze mit einer Bestrafung verbinden soll. Lange Monologe sind hier eher unangebracht und erzielen keinerlei Wirkung. Auf keinen Fall sollte der Name des Tieres zur Bestrafung benutzt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit die Katze zu erschrecken. Einige Hilfsmittel kann der Katzenbesitzer in einem Tiermarkt für Katzen vorfinden. Springt sie so zum Beispiel auf eine Herdplatte empfiehlt sich das Schütteln einer Kaugummidose. Der Prozess kann einige Wiederholungen beanspruchen. Die unerwünschte Handlung wird in Zukunft jedoch mit einem Negativ-Ereignis (dem Erschrecken) verbunden und die Katze wird es vermeiden erneut auf die Herdplatte zu springen. Wirkungsvoll ist es ebenso, das Tier zu ignorieren. Verrichtet die Katze das Geschäft nicht auf dem Klo, sollte die Katze beim Bereinigen nicht beachtet werden.

Gründe für ein aggressives Verhalten

Für ein aggressives Verhalten des Haustieres können mehrere Ursachen auslösend sein. Diese müssen gefunden und wenn möglich ausgeschaltet werden. Oft werden Katzen lange alleine gelassen oder haben zu wenig Spielzeug. Hier hätte es sich geeignet, sich schon im Vorfeld eine zweite Katze zuzulegen. Katzen sind Gesellschaftstiere und bleiben ungern alleine. Ist es einem nicht möglich die Katze sozial zu umsorgen empfiehlt es sich die Katze an einen anderen Tierliebhaber weiterzugeben. Auch der Besuch von fremden Tieren oder Menschen kann ein aggressives Verhalten hervorrufen. Die Katze fühlt sich in ihrem Revier bedroht oder hat Angst. Auch das nachträgliche Anschaffen einer zweiten Katze kann Probleme hervorrufen. Genauso wie in der Psychologie eines Erstgeborenen fühlt sich die ursprünglich erworbene Katze bei einer Neuanschaffung in ihrer Stellung bedroht.

Bild: panthermedia.net marcel göpfert