Ratgeber: Homöopathie für Katzen

Ratgeber- Homoeopathie fuer Katzen

Katzen gelten als die wahren Damen und Herren im Haus, denn die meisten von ihnen haben Herrchen und Frauchen fest im Griff. Bei Verletzungen und Krankheiten sind sie jedoch auf ihre Halter angewiesen. Grundsätzlich sollten Sie mit der Katze bei Beschwerden zuerst einen Tierarzt aufsuchen und die von ihm verordnete Behandlung einhalten. Zur Ergänzung und Unterstützung helfen Heilpflanzen. Doch sollten Sie für Katzenhomöopathie einen erfahren Tierheilpraktiker oder einen mit Homöopathie erfahrenen Tierarzt zu Rate ziehen.

Wie nehmen Katzen Tabletten und Globuli?

Handzahme Vierbeiner lassen sich die Tabletten geben, indem Sie das Pulver mit einem angefeuchteten Finger auf die Zunge streichen. Reagiert das Kätzchen aber mit Protest, lösen Sie das Mittel in Wasser auf, spritzen es mit einer nadellosen Spritze vorsichtig auf die Zunge. Denn pflanzliche Wirkstoffe gelangen über die Mundschleimhaut in den Körper. Wichtig, informieren Sie sich über giftige Pflanzen für Katzen.

Pflanzliche Wirkstoffe bei Verletzungen

Besonders Katzen, die die meiste Zeit die Umgebung erkunden, leiden unter Verletzungen, wie Prellungen oder sogar Bisswunden. Die Pflanze Arnika, Arnica Montana genannt, hilft bei der Behandlung von verstauchten Gliedmaßen und Prellungen. Die Bergblume mit der charakteristisch gelben Blüte lindert Schmerzen, und beugt Entzündungen vor, da sie Keime entfernt. Daneben wirkt Lachesis als Infektionsmittel sowie bei Bisswunden.

Ginkgo, wenn die Katze vergesslich wird

Katzen erweisen sich jahrelang als treue Begleiter, doch werden sie im Alter häufig vergesslich und leiden unter Orientierungslosigkeit. Bei Hunden als Hundealzheimer bezeichnet, passiert dies bei Katzensenioren. Sie vergessen sozusagen das Mausen. Hier wird Ginkgo angewandt, denn diese asiatische Heilpflanze eignet sich zur unterstützenden Behandlung des dementiellen Syndroms, hervorgerufen durch Durchblutungsstörungen im Gehirn. Allerdings sollten Sie Ihrem Liebling kein Ginkgo-Arzneimittel aus der Apotheke geben, sondern sich über die Wirkungsweise auf diesem Gesundheitsportal http://www.docjones.de/medikamente/gingopret informieren und sich vom Tierarzt beraten lassen.

Bei Schnupfen das Immunsystem stärken

Zur Behandlung von Katzenschnupfen greifen Halter häufig zu homöopathischen Mitteln wie Engystol und Echinacea (Sonnenhut), die das Immunsystem stärken und die Behandlung unterstützen.

Beruhigung bei Aggressionen und Nervosität

Tierheilpraktiker empfehlen häufig eine Bachblüten-Therapie bei aggressiven Verhaltensweisen oder Angstzuständen und Nervosität. Dadurch beruhigt sich die Katze und wird entspannter.

Bild: panthermedia.net Anna Leopolder